Die Arbeit an unseren von uns unterstützten Projekten geht ohne Unterbrechung weiter.
Berufsausbildung im Mvimwa Vocation Training Centre.
Weiterhin können durch unsere Unterstützung jedes Jahr 7 Jugendliche eine zweijährige Berufsausbildung beginnen. Der Staat hatte die weitere Ausbildung von Behinderten untersagt. Grund: es muss erst eine behindertengerechte Unterbringung stattfinden. Der Umbau von Sanitäranlageb etc. sowie die Anschaffung von elektrischen Betten ist derzeit von den Mönchen nicht zu finanzieren.
Schüler vor dem Berufszentrum
Wir haben deshalb wieder unser Augenmerk auf die ärmsten, gesunden Jugendlichen gerichtet.So konnten wir im Jahr 2025 einer Vollwaise eine Zukunftsperspektive geben, deren Eltern letztes Jahr bei den Überschwemmungen ums Leben gekommen sind. Insgesamt haben wir 2026 im 1. und 2. Ausbildungsjahr 4 Vollwaisen und 4 Halbwaisen Die anderen kommen aus extrem armen Verhältnissen. Erfreulich ist, dass junge Frauen sich nicht mehr nur in der Schneiderei ausbilden lassen, sondern auch im Bereich Elektrik und Sanitär.
Frauenarbeit
Fortbildungsseminar der Frauen
Die Frauenarbeit entwickelt sich gut. Im Spätsommer 2025 haben 35 Frauen
erfolgreich ein Seminar besucht, das im Frauenzentrum abgehalten wurde.
Dort wurden ihnen die notwendigen Kenntnisse für eine Berufsselbstständigkeit vermittelt.
Im Anschluss konnten diese Frauen einen Kleinkredit erhalten.
Einigen Frauen musste ein Kredit verwehrt werden,
da sie noch mehr Schulung brauchen, um bei einer eigenen Selbstständigkeit
erfolgreich zu sein.
Es zeigten sich aber auch Probleme, die auf dem noch immer verbreiteten patriarchalischen Handeln der Männer fußen. Sei es, dass man der Frau eigenständige Arbeit untersagt oder das Geld abnimmt, das ihr als Kredit gewährt wurde und der Mann es für sich selbst verbraucht.
In Tansania ist die Gleichstellung von Mann und Frau rechtlich zwar teilweise verankert, aber in der Praxis noch nicht vollständig erreicht. So wird unser Partner vor Ort rechtliche Möglichkeiten ausloten, um auch diesen Frauen zu ihren Rechten zu verhelfen.
Der Frauenverein hat eine Idee entwickelt, um unabhängiger von unseren Geldern zu werden. Sie haben ein Feld mit Bananenstauden und Avocado-Bäumen angelegt. Von dem dann erwirtschafteten Ertrag könnten sie sich selbst Kredite geben.
Health Centre
Ambulanzeinsatz Patienten warten auf ihre Behandlung
Der im letzten Jahr erstmals erfolgte mobile Ambulanz-Einsatz in Dörfern bringt Erfolg. Durch ein größeres Fahrzeug konnte eine noch bessere Versorgung der Kranken vor Ort bewerkstelligt werden. Es konnten sogar kleine Eingriffe vorgenommen werden, da die Patienten im Auto für einige Stunden liegen bleiben können. Ein noch größerer Erfolg ist, dass sich nun auch Männer trauen, zu einer Behandlung zu kommen. Erstmals hat sich eine Gruppe von Männer auf HIV testen lassen. Alles Aussichten, dass sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Region langsam verbessern kann.
Wir würden die Form der Betreuung durch den mobilen Einsatz gerne auf weiter entfernte Dörfer ausdehnen. Wir brauchen dafür Spenden. Ein Einsatz kostet 600 Euro und mehr.
Social Group
Die in der Social Group betreuten Jugendlichen in der Sekundarschule in Sunbawanga haben bisher gute Fortschritte in der Schule und in der Aufarbeitung ihrer Traumata gemacht. Wir werden abwarten, ob diese positive Entwicklung anhält. Die bisherige betreuende Schwester dieser Jugendlichen wurde von ihrem Orden als Schulleiterin ins Mutterhaus abberufen. Die neue Betreuerin muss sich nun erst in das diffizile Arbeitsgebiet einarbeiten.
Altenbetreuung neu
Eine Hütte wird regenfest gemacht
Wir wurden auf die vergessenen Alten aufmerksam gemacht, die keine Angehörigen haben oder deren Angehörige so arm sind, dass sie keine Unterstützung leisten können. Es wurden unvorstellbare Zustände festgestellt: Hütten, in denen es hereinregnete. Eine Witwe, die auf der Erde ohne Decken schlafen musste. Personen, die nichts oder kaum etwas zu essen hatten. Kranke ohne jegliche medizinische Versorgung. Das hat uns veranlasst dort mit unseren schwachen Kräften etwas Hilfe zu bringen.
Wir würden uns freuen, wenn sie als Leser uns unterstützen könnten.
Erstellt am Februar 22, 2026 von Maria-Luise Sauer
Es gibt viel zu tun
Die Arbeit an unseren von uns unterstützten Projekten geht ohne Unterbrechung weiter.
Berufsausbildung im Mvimwa Vocation Training Centre.
Weiterhin können durch unsere Unterstützung jedes Jahr 7 Jugendliche eine zweijährige Berufsausbildung beginnen. Der Staat hatte die weitere Ausbildung von Behinderten untersagt. Grund: es muss erst eine behindertengerechte Unterbringung stattfinden. Der Umbau von Sanitäranlageb etc. sowie die Anschaffung von elektrischen Betten ist derzeit von den Mönchen nicht zu finanzieren.
Wir haben deshalb wieder unser Augenmerk auf die ärmsten, gesunden Jugendlichen gerichtet.So konnten wir im Jahr 2025 einer Vollwaise eine Zukunftsperspektive geben, deren Eltern letztes Jahr bei den Überschwemmungen ums Leben gekommen sind. Insgesamt haben wir 2026 im 1. und 2. Ausbildungsjahr 4 Vollwaisen und 4 Halbwaisen Die anderen kommen aus extrem armen Verhältnissen. Erfreulich ist, dass junge Frauen sich nicht mehr nur in der Schneiderei ausbilden lassen, sondern auch im Bereich Elektrik und Sanitär.
Frauenarbeit
Es zeigten sich aber auch Probleme, die auf dem noch immer verbreiteten patriarchalischen Handeln der Männer fußen. Sei es, dass man der Frau eigenständige Arbeit untersagt oder das Geld abnimmt, das ihr als Kredit gewährt wurde und der Mann es für sich selbst verbraucht.
In Tansania ist die Gleichstellung von Mann und Frau rechtlich zwar teilweise verankert, aber in der Praxis noch nicht vollständig erreicht. So wird unser Partner vor Ort rechtliche Möglichkeiten ausloten, um auch diesen Frauen zu ihren Rechten zu verhelfen.
Der Frauenverein hat eine Idee entwickelt, um unabhängiger von unseren Geldern zu werden. Sie haben ein Feld mit Bananenstauden und Avocado-Bäumen angelegt. Von dem dann erwirtschafteten Ertrag könnten sie sich selbst Kredite geben.
Health Centre
Der im letzten Jahr erstmals erfolgte mobile Ambulanz-Einsatz in Dörfern bringt Erfolg. Durch ein größeres Fahrzeug konnte eine noch bessere Versorgung der Kranken vor Ort bewerkstelligt werden. Es konnten sogar kleine Eingriffe vorgenommen werden, da die Patienten im Auto für einige Stunden liegen bleiben können. Ein noch größerer Erfolg ist, dass sich nun auch Männer trauen, zu einer Behandlung zu kommen. Erstmals hat sich eine Gruppe von Männer auf HIV testen lassen. Alles Aussichten, dass sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Region langsam verbessern kann.
Wir würden die Form der Betreuung durch den mobilen Einsatz gerne auf weiter entfernte Dörfer ausdehnen. Wir brauchen dafür Spenden. Ein Einsatz kostet 600 Euro und mehr.
Social Group
Die in der Social Group betreuten Jugendlichen in der Sekundarschule in Sunbawanga haben bisher gute Fortschritte in der Schule und in der Aufarbeitung ihrer Traumata gemacht. Wir werden abwarten, ob diese positive Entwicklung anhält. Die bisherige betreuende Schwester dieser Jugendlichen wurde von ihrem Orden als Schulleiterin ins Mutterhaus abberufen. Die neue Betreuerin muss sich nun erst in das diffizile Arbeitsgebiet einarbeiten.
Altenbetreuung neu
Wir wurden auf die vergessenen Alten aufmerksam gemacht, die keine Angehörigen haben oder deren Angehörige so arm sind, dass sie keine Unterstützung leisten können. Es wurden unvorstellbare Zustände festgestellt: Hütten, in denen es hereinregnete. Eine Witwe, die auf der Erde ohne Decken schlafen musste. Personen, die nichts oder kaum etwas zu essen hatten. Kranke ohne jegliche medizinische Versorgung. Das hat uns veranlasst dort mit unseren schwachen Kräften etwas Hilfe zu bringen.
Wir würden uns freuen, wenn sie als Leser uns unterstützen könnten.
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